Diplomarbeiten 2020/21

E-Scooter

Vier Männer stehen neben einem weißen Roller vor zwei Bannern, eines davon mit der Aufschrift 'Europa Campus Bad Radkersburg'. Zwei Männer tragen eine Brille und einer eine Mütze. Eine Person hockt vor dem Roller.

Diplomanden: Sebastian Novak, Sani Katan
Betreuer: DI Bernhard Hafner

Ziel dieser Diplomarbeit ist es, den Verbrennungsmotor eines Fahrzeugs durch einen umweltfreundlichen Elektromotor zu ersetzen. Die Zielgruppe dieses Konzepts sind Fahrzeuge, die aktuell noch mit einem Verbrennungsmotor betrieben werden.

Das umgebaute Fahrzeug soll eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h erreichen. Der verwendete BLDC-Motor wird über einen selbst entwickelten Motorkontroller angesteuert, den wir eigenständig konstruieren und aufbauen.

Zusätzlich werden wir eine Visualisierung der wichtigsten Messwerte umsetzen. Zur Datenverarbeitung und Auswertung kommt dabei ein Raspberry Pi zum Einsatz.

Ein besonderer Dank gilt der Firma Banner, die uns freundlicherweise die Batterien für dieses Projekt zur Verfügung gestellt hat.

E-Smart

Drei Männer stehen vor einem weißen Auto. Zwei Männer tragen Kapuzenpullover und einer ist in einer Jacke. Das Gebäude hinter ihnen hat Ziegelwände und große Fenster.

Diplomanden: Dorian Kocan, Nandor Nagy, Balazs Gyurko
Betreuer: DI Bernhard Hafner

Ziel unserer Diplomarbeit ist es, einen Smart mit Verbrennungsmotor zu einem Elektroauto umzubauen. Das Fahrzeug soll dabei eine Mindestgeschwindigkeit von 50 km/h erreichen.

Die Gangschaltung erfolgt über Taster oder Schalter am Lenkrad, die der Fahrer bedienen kann. Die Synchronisation zwischen Motor und Getriebe wird durch einen Atmel-Mikrocontroller realisiert.

Holzvergaser

Zwei Männer stehen auf einer Rasenfläche mit Bäumen im Hintergrund. Einer trägt eine schwarze Kapuzenjacke mit weißem Branding, der andere trägt eine schwarze Jacke und eine Brille.

Diplomanden: Julian Weiss, Rafael Molnar

Betreuer: DI Bernhard Hafner

Schätzungen zufolge reichen die Erdölreserven noch bis 2050. Bis die Quellen des „schwarzen Goldes“ versiegen, haben die klügsten Köpfe also noch etwa 30 Jahre Zeit, eine Lösung zu finden. Doch warum neue Wege gehen, wenn es bereits seit 70 Jahren eine vielversprechende und erprobte Alternative gibt?

– Historik –

Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren Holzvergaser im Automobilbereich stark vertreten. Mitbegründer dieser Technologie ist Georges Christian Peter Imbert. Er wurde am 26. März 1884 im Nordosten Frankreichs geboren. Imbert beschäftigte sich hauptsächlich mit der Suche nach alternativen Energieträgern für den Automobilsektor, etwa als Ersatz für Erdöl. Im Jahr 1921 gelang es ihm, seinen ersten mit Holzkohle betriebenen Gasgenerator in Betrieb zu nehmen. Bereits 1922 fuhr das erste Kraftfahrzeug mit dieser neuen Technologie. Da die französische Regierung unabhängig von Ölimporten werden wollte, unterstützte sie Imberts bahnbrechende Technologie maßgeblich.

– Unsere Umsetzung –

Mit dieser Diplomarbeit soll die alte Technologie des Holzvergasers modernisiert und an die Anforderungen unserer Zeit angepasst werden. Ausschlaggebend dafür sind ein autonomer Betrieb und die kontinuierliche Produktion teerfreien Gases. Sind diese Anforderungen erfüllt, soll ein handelsübliches Stromaggregat so modifiziert werden, dass es dauerhaft mit Holzgas betrieben werden kann.

Konzept/Software für die ökologische Zustellung von regionalen Lebensmitteln

Vier Personen stehen um einen Tisch mit Obst und Gemüse. Sie lächeln und scheinen für ein Foto zu posieren. Ein Laptop steht auf dem Tisch. Dahinter befindet sich ein Rasen mit Bäumen.

Diplomanden: Julia Fröhlich, Manuel Gießauf, Lukas Mischak, Oliver Stangl

Betreuer: DI Dr. Josef Maßwohl

Bauernsachen.at – ökologische Zustellung von regionalen Lebensmitteln
Unsere Idee ist es, einen Online-Shop zu entwickeln, über den regionale Lebensmittel einfach und nachhaltig verkauft und gekauft werden können.

Was unsere Lösung von anderen unterscheidet, ist vor allem, dass wir die Produkte nach einer Bestellung nicht so schnell wie möglich ausliefern, sondern dass wir uns am Konzept der Verkaufsfahrten orientieren.

Unser Shop-System setzen wir auf einem gängigen Shop-System auf, das den Vorteil bietet, dass bereits Lösungen mit Programmierschnittstellen, sogenannten REST-APIs, implementiert sind.

Damit die speziellen Funktionalitäten des Systems logistisch gut umsetzbar sind, entwickeln wir ein Datenbanksystem sowie grafische Oberflächen für die Rollen des Kunden, des Landwirts und des Zustellers.

Lasergraviermaschine

Drei Männer stehen neben einer weißen und orangefarbenen Maschine auf einem Tisch in einem Büro. Der Mann auf der linken Seite trägt eine schwarze Kapuzenjacke.

Diplomanden: Noel Forjan, Timi Grah, Dejan Zadravec

Betreuer: Ing. Paul Fürbass, BEd; Ing. Alexander Malik, BEd

Ziel unserer Diplomarbeit ist es, eine Lasergraviermaschine mit vier Achsen zu realisieren. Die Anlage soll in der Lage sein, mithilfe eines Lasers verschiedene Motive auf dreidimensionale Objekte zu gravieren.

Dazu werden vier Achsen konstruiert, deren Bewegung durch Schrittmotoren ermöglicht wird. Die Steuerung erfolgt über eine Motion-Card, die über eine USB-Schnittstelle mit dem Programm „Mach3“ kommuniziert.

Die gesamte Anlage wird kompakt aufgebaut und kann über eine Visualisierung sowie verschiedene Bedientaster bedient und gesteuert werden.

Mechatronisches Automatisierungsmodell

Drei junge Männer stehen auf einer grasigen Wiese mit Bäumen und Häusern im Hintergrund. Der Mann auf der linken Seite trägt ein grünes Shirt, der Mann in der Mitte ein kariertes Shirt und der Mann auf der rechten Seite ein weißes T-Shirt.

Diplomanden: Raphael Hermann, Sebastian Strohmaier, Othmar Roth

Betreuer: DI Johannes Schönberg

Anhand dieses mechatronischen Automatisierungsmodells soll der jeweilige Fachlehrer den Schülerinnen und Schülern verständlich machen, was Automatisierungstechnik bedeutet. Die Grundbegriffe Messen, Steuern und Regeln spielen dabei eine zentrale Rolle.

Das Modell soll außerdem bei Schulmessen als Vorzeigemodell präsentiert und daher kompakt und tragbar ausgeführt werden. Es handelt sich dabei um eine Münzprägemaschine, bei der der gesamte Ablauf – vom Münzrohling im Magazin über das Förderband bis hin zur Prägung – vollautomatisch und ohne menschlichen Eingriff abläuft.

Prüfstand – Emulation von Arbeitsmaschinen

Zwei junge Männer stehen zusammen in einem Graspark. Einer trägt eine Brille und eine Jeansjacke, der andere eine schwarze Jacke. Dahinter sind Bäume und ein entferntes Gebäude.

Diplomanden: Manuel Gindl, Thomas Techt, Patrik Weinhandl

Betreuer: DI Oswald Drögsler

Ziel dieser Diplomarbeit ist die Simulation verschiedener Lasten einer Arbeitsmaschine, zum Beispiel eines Hubwerks oder einer Pumpe. Dazu wird ein Synchronmotor als „Last“ und ein Asynchronmotor als Arbeitsmaschine verwendet.

Weiters sollen Drehzahl und Drehmoment frei vorgebbar sein.

Steuerung (insbesondere Sprachsteuerung) multipler intelligenter Geräte

Drei Männer in weißen Hemden und schwarzen Hosen lächeln und posieren für ein Foto. Der Mann links hält ein Tablet, der Mann in der Mitte hält einen Laptop und der Mann rechts hält nichts.

Diplomanden: Christian Obendrauf, Sebastian Schantl, Fabio Weiß

Betreuer: DI Dr. Josef Maßwohl

Das Ziel unserer Diplomarbeit ist es, eine große Anzahl intelligenter Geräte (z. B. Lichtmodule, Jalousiemodule, Heizungs- bzw. Klimamodule) in einem Gebäudeautomatisierungssystem durch eine einfache Abfrage- und Steuerungssprache zu steuern. Der Konfigurationsaufwand für Szenen soll dabei möglichst gering gehalten werden.

Die Sprachsteuerung erfolgt über Spracherkennung auf einer Smartphone-App, die Ansteuerung der Aktoren über ein REST-API. Außerdem wird auf einem Visualisierungsserver die Leistungsfähigkeit unseres Systems über eine dynamische Web-Oberfläche demonstriert.