Unsere Story: 20 Jahre i:HTL

Als die i:HTL Bad Radkersburg im Herbst 2005 gestartet ist, war noch nichts selbstverständlich. Das Schuljahr hatte bereits begonnen – und trotzdem war noch unklar, ob es diese internationale HTL tatsächlich geben würde. Entsprechend groß war die Nervosität unter den Schülerinnen und Schülern, die sich für diesen neuen Weg entschieden hatten.

Gerade diese Unsicherheit hat jedoch etwas Besonderes ausgelöst. Lehrkräfte und Lernende mussten von Anfang an zusammenhalten, improvisieren und gemeinsam Lösungen finden. Aus dieser intensiven Anfangsphase ist ein starker Zusammenhalt entstanden, der bis heute spürbar ist.

Wenn man heute mit den damaligen Schülern:innen und den Absolventen:innen darüber spricht, zeigt sich schnell, was geblieben ist: ein Schmunzeln und viele Erinnerungen an eine Zeit, die geprägt war von Herausforderungen, aber auch von Gemeinschaft. Freundschaften sind entstanden, die weit über einzelne Jahrgänge hinausgehen und bis heute bestehen. Dass diese Verbindungen auch über Ländergrenzen hinweg reichen, ist dabei ganz selbstverständlich.

Seit diesen ersten Jahren hat sich vieles weiterentwickelt. Gleichzeitig ist das erhalten geblieben, was die Schule von Anfang an besonders gemacht hat. Mit rund 100 bis 110 Schülerinnen und Schülern, verteilt auf fünf Klassen, bleibt die Atmosphäre persönlich und überschaubar. Man kennt sich, arbeitet eng zusammen und begegnet einander auf Augenhöhe.

Natürlich steht eine fundierte technische Ausbildung im Mittelpunkt. Gleichzeitig geht es um mehr als nur fachliche Leistung. Entscheidend ist auch das internationale Miteinander und ein Schulklima, in dem man sich wohlfühlt, sich entwickeln kann und gerne Teil einer Gemeinschaft ist.


Patrick Flaßer übernimmt im Schuljahr 2025/26 die Aufgabe der Standortleitung von Josef Maßwohl.

Josef Maßwohl hat die i:HTL in dieser Zeit als Standortleiter maßgeblich geprägt und gemeinsam mit einem Team motivierter Kollegen:innen und Mitwirkender aufgebaut. Seine Expertise in den Bereichen Informationstechnologie, Automatisierungstechnik sowie Energie spiegelt sich bis heute im Lehrplan wider. Seine engen Kontakte zur Wirtschaft waren mitverantwortlich für die hervorragende Vernetzung unserer Absolventen:innen.

Im Schuljahr 2025/26 erfolgt nun die Übergabe der Standortleitung an seinen Nachfolger Patrick Flaßer. Schritt für Schritt wird der 33-Jährige die entsprechenden Aufgaben übernehmen und künftig für die Weiterentwicklung der i:HTL verantwortlich sein. Für ihn steht die enge Vernetzung mit den Mittelschulen der Region im Mittelpunkt, um den Schülern:innen die Vorteile einer fundierten technischen Ausbildung in Kombination mit umfassender Allgemeinbildung – wie sie gelebte Praxis an einer HTL ist – näherzubringen.